Ich bin 55 Jahre, verheiratet, berufstätig als Diplom-Chemikerin und habe zwei Söhne. Anfang der 80er Jahre bin ich aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz zum Studium nach Mainz gekommen. Daneben habe ich in verschiedenen Sportvereinen Volleyball und Badminton gespielt.

Seit 1992 wohne ich in Weisenau und engagiere mich seit 2001 im Turnverein Weisenau – angefangen als Übungsleiterin für das Eltern-Kind-Turnen und später auch im Vorstand – zuerst als Beisitzerin, dann Schatzmeisterin, stellvertretenden und seit zwei Jahren ersten Vorsitzenden. Hobbys sind immer noch Sporttreiben wie Radfahren, Gymnastik oder Orientierungslaufen und Lesen.

Da ich als Kind die Nähe eines stillgelegten Basalt-Steinbruchs, der zum Schwimmen einlud und einer damals noch zulässigen Hausmüll-Deponie erlebt habe, interessiert mich besonders die Zukunft unseres Weisenauer Steinbruchs. Gut fand ich die Verpflichtung gegenüber der HeidelbergerCement, den Steinbruch nach der Stilllegung mit unbelastetem Erdaushub zu befüllen. Überhaupt nicht gut finde ich dagegen die derzeitigen Bestrebungen, hier eine Deponie mit gefahrstoffbelastetem Müll zu errichten. Der Umweltschutz sollte neben der Natur auch die Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft berücksichtigen!

Seit 2001 bin ich Mitglied der SPD und seit ein paar Jahren auch im Ortverein aktiv. Spaß machen mir besondere Aktionen wie z.B. letztes Jahr der Shuttle-Service vom Großberg zur Kerb auf dem Tanzplatz. Es ist mir wichtig, miteinander statt übereinander zu reden. Gute Möglichkeiten bot hier die Zukunftswerkstatt Weisenau, bei der nicht nur Probleme genannt, sondern auch ein paar Lösungen gefunden wurden und die unbedingt fortgesetzt werden sollte. Dringende Themen im dicht besiedelten Mainz sind bezahlbarer Wohnraum, gute Betreuung für Kinder und vernünftige Verkehrskonzepte.